Donnerstag, 20. September 2012

Rot, rot, rot...


... sind alle meine Lacke. :D Wenn es derzeit einen kosmetischen Favoriten bei mir gibt, dann sind das eindeutig rote Nagellacke in sämtlichen Variationen. Seit Wochen verlasse ich das Haus nicht mehr mit unlackierten Nägel und zu 99% ist der Nagellack immer rot. Mittlerweile haben sich ganz klare Lieblinge herauskristallisiert, bei denen einige schon so gut benutzt wurden, dass sie nahezu leer sind. Besonders die essie Lacke durften oft dran glauben und werden, sobald sie aufgebraucht sind, alle definitiv nachgekauft.

Von den Lacken, die ich euch unten zeigen möchte, sind die essie Lacke am unkompliziertesten. Bis auf  "tigh high" decken alle in 2 Schichten. Eben genannter kommt erst richtig schön raus mit der dritten Schicht. Die Misslyn Lacke "magma" und "heat wave" trage ich am Liebsten als eine Art Topcoat auf. Als Base nutze ich hier in der Regel den p2 Lack "dating time", welcher mit 2 Schichten ein tadelloses Ergebnis abliefert.

Wie schaut es bei euch aus? Habt ihr derzeit einen kosmetischen Favoriten ohne den ihr das Haus nicht mehr verlassen möchtet? Mal abgesehen von solchen alltäglichen Dingen wie Mascara und Kajal?

Misslyn und essie bekommt ihr übrigens online bei Douglas!

essie "a-list"

Misslyn "magma"

essie "tigh high"

Misslyn "heat wave"

p2 "110 dating time"

Misslyn "save the queen"

essie "Damsel In A Dress"

essie "decadent dish"

Mittwoch, 19. September 2012

Katze + Samira + Selbstauslöser = Fail





Ohne Worte. :D

Sonntag, 2. September 2012

Mein "Sultry Thursday" Beitrag

Godfrina ruft und ich folge nun auch endlich. :D Bereits sechs Mal fand schon der "Sultry Thursday" statt, bei welchem sie dazu aufruft Smokey Eyes zu einer bestimmten Farbvorgabe zu pinseln. Dieses Mal fiel die Wahl auf Orange und ich habe mich daran gemacht auch mal etwas beisteuern zu können. Sämtliche Postings, die Bilder des letzten Sultry Thursdays und die Regeln der ganzen Aktion findet ihr hier.





Verwendete Produkte:

  • Artdeco Lidschattenbase
  • p2 Pigment "030 L.A." (auf dem beweglichen Lid)
  • TheBalm "Serious" (in der Lidfalte)
  • MAC "Blanc Type" (zum Verblenden)
  • Misslyn dramatic eyeliner waterproof
  • AVON superSHOCK gel eyeliner in "black" (Review) (auf der Wasserlinie)
  • essence multi action smokey eyes mascara

Mittwoch, 29. August 2012

Cookie Porn #1 - Raspberry Pie Cookies

Es ist Zeit für eine neue Rubrik. :D In den letzten Wochen habe ich mich verstärkt in der Küche ausgetobt, stets auf der Suche nach neuen Cookie Rezepten. Warum sollte ich die auch teuer kaufen, wenn ich sie selbst günstiger und besser hinbekomme? Da ich mittlerweile eine ganz nette Sammlung an Rezepten habe, möchte ich neben den schönen Dingen für's Auge auch noch ein paar nette Dinge für den Bauch in den Blog mit einfließen lassen. ;) Daher kommt heute auch das erste Cookie Rezept, von dem ich persönlich mehr als begeistert bin!


Das Ergebnis sollen also kleine Cookies in Form von Mini Pies werden. Das Rezept habe ich per Zufall auf diesem Blog hier gefunden, als ich auf der Suche nach einem Rezept war um meine restlichen Blaubeeren zu verarbeiten. Da ich beim zweiten Versuch aber keine Blaubeeren mehr im Haus hatte habe ich es kurzerhand mit Himbeeren versucht, was mir persönlich noch viel besser geschmeckt hat. Das Rezept habe ich wie folgt ein wenig abgeändert.

Zutaten:
  • 300 gr Mehl
  • 6 Esslöffel Zucker
  • 1 Teelöffel Salz
  • 250 gr kalte Butter
  • 120 ml kaltes Wasser
  • 400 gr Himbeeren
  • 150 gr Puderzucker
  • Vanillemark einer Schote
  • Zimt
  • 1 Esslöffel Butter
  • 1 Esslöffel Speisestärke
  • 1 Eigelb

Zubereitung:

Zunächst kümmern wir uns um den Teig. Dafür vermengen wir Mehl, Zucker, Salz, Butter und das Wasser solange bis wir einen geschmeidigen und gleichmäßigen Teig haben. Klebt dieser zu sehr wird noch weiteres Mehl hinzugefügt. Anschließend teilen wir ihn in zwei gleich große Kugeln, wickeln ihn in Klarsichtfolie und lassen ihn mindestens 2 Stunden im Kühlschrank, besser aber noch über Nacht.

Kurz bevor wir den Teig aus seinem kalten Bettchen befreien kümmern wir uns um die Füllung. Hierfür schmelzen wir zunächst die Butter in der Mikrowelle und vermengen diese dann mit den Himbeeren, dem Puderzucker, dem Vanillemark, dem Zimt und der Speisestärke. Die Mischung stellen wir nun vorerst zur Seite und lassen sie gut durchziehen.

 
Nun bestäuben wir unsere Arbeitsfläche großzügig mit Mehl und rollen den Teig dünn und gleichmäßig auf. Sollte der Teig klebrig werden sobald er wieder etwas wärmer wird helfen wir uns indem wir noch etwas Mehl einarbeiten bis er eine angenehme Konsistenz hat mit der wir arbeiten können ohne das wir die Nerven verlieren. Sobald der Teig ausgerollt ist nehmen wir uns ein rundes Gefäß zur Hilfe (bei mir kam ein Weinglas zum Einsatz) und stanzen Kreise aus.


Diese werden anschließend vorsichtig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gelegt. Abstand muss man nicht sonderlich viel lassen, da die Cookies nicht großartig aufgehen während des Backens, ein wenig kann aber auch nicht schaden.

Sobald wir unser Backblech mit ausreichend Teigrohlingen bestückt haben geht die Sauerrei los - wir versuchen nun nämlich die Füllung möglichst unfallfrei auf die Kreise zu bekommen. Das war hier etwas schwierig, da ich die Speisestärke vergessen habe und die Sauce dementsprechend dünnflüssig war, aber auch das hat letztlich doch noch geklappt. ;) Wir nehmen also ungefähr 2-3 Himbeeren und etwas von der Sauce und platzieren dies möglichst zentral auf dem Teigkreis. Dabei achten wir, dass wir ein wenig von dem Rand frei lassen.


Sobald alle Rohlinge versorgt sind nehmen wir jeweils einen zweiten Kreis zur Hand und stülpen diesen über den ersten. Anschließend werden die Ränder vorsichtig zusammengedrückt. Hierfür eignet sich eine Kuchengabel oder das Ende eines kleinen Löffels sehr gut. Je besser die Ränder zusammengedrückt wurden, umso geringer ist die Gefahr, dass es zur großen Schmadderei kommt und sich die Himbeersauce aus dem Staub macht.

Sobald die Cookies verschlossen sind bepinseln wir sie mit dem Eigelb, bestreuen sie mit Zimt und Zucker und pieksen 2-3 mal mit ner Gabel rein.


Anschließend wandern die Schätzchen bei 180 °C für etwa 12 Minuten in den Backofen. Es ist wichtig, dass man mit einem Auge immer in den Ofen schielt, da die Cookies ziemlich fix und ziemlich plötzlich braun werden. Eine leichte Bräunung reicht hier vollkommen aus!


Anschließend lässt man sie etwas abkühlen, am Besten schmecken sie mir persönlich aber wenn sie noch leicht warm sind. Der knusprige Teig mit der weichen und warmen Füllung... Mmmmh! Ein Träumchen, ganz ehrlich. :)

Ich hoffe die Art von Postings gefallen euch. Ich würde mich wahnsinnig freuen wenn ihr mir Bescheid geben könntet wie euch die Cookies schmecken, solltet ihr sie auch mal ausprobieren!

Dienstag, 28. August 2012

Back to the roots?

Ihr Lieben,

ich muss gestehen, ich bin komplett raus. Raus aus dem Fotografieren, raus aus dem Bearbeiten und raus aus dem Schreiben. Nichts desto trotz habe ich nun endlich wieder Zeit und Lust um mich (hoffentlich) regelmäßiger um den Blog zu kümmern. In der Zwischenzeit ist bei mir einiges passiert, was mit der Trennung von meinem Freund anfing und mit sich brachte, dass ich zum ersten Mal so richtig auf mich allein gestellt war bzw. es immernoch bin. Eine extreme Umgewöhnung für mich, zumal meine Familie ja auch eine ganze Ecke entfernt wohnt, aber dennoch denke ich, dass ich damit mittlerweile gut zurecht komme. 

Dementsprechend lag mein Fokus in den vergangenen Wochen/Monaten auf so ziemlich allem, nur nicht dem Schminken. Ungeschminkt bin ich morgens zwar dennoch nicht aus dem Haus geflitzt, allerdings griff ich in der Regel nur zu den gleichen Produkten und dem gleichen AMU, welches innerhalb kürzester Zeit und wenigen Handgriffen aufgelegt war. Experimentierfreudig war ich seltenst, noch dazu waren meine Schminksachen, so wie diverse andere Dinge in den letzten Wochen in Umzugkartons untergebracht, da die Möbel meines Exfreundes abgeholt wurden. Am vergangenen Wochenende kam dann meine Rettung (in Gestalt meines Vaters ;D) zu mir runter, der es auf sich nahm mit dem Chaos in persona (mir) zu Ikea zu fahren und dem Kind wieder zu einer vernünftigen Einrichtung zu verhelfen. Natürlich (wie sollte es auch anders sein) lief  alles nicht ganz so glatt wie geplant, aber nachdem wir dann eine Viertelstunde vor Ladenschluss (ich lotste ihn ne geschätzte Dreiviertelstunde ohne Orientierungssinn durch Frankfurt, nachdem ich ihn auf die falsche Autobahn schickte...) noch schnell den Laden stürmten um den vergessenen Schreibtisch abzuholen, hatten wir schließlich alles beisammen und ich kann mich über eine vollständig eingerichtete Wohnung freuen in der ich auch tatsächlich wieder alles finde was ich suche. Vielleicht besteht ja Interesse daran, dass ich mein kleines Reich mal her zeig? :)

Lange Rede kurzer Sinn: In den letzten Wochen ging es rund und meine Gedanken waren überall nur nicht bei dem Blog. Dieser schlich sich aber in der letzten Zeit immer häufiger in mein Köpfchen nur fehlte es an Zeit und Muse um mich dem Ganzen wieder richtig zu widmen. Nachdem nun so ziemlich alle Baustellen (das Notebook hatte zwischenzeitlich auch noch die Gretsche gemacht :D) beseitigt wurden hoffe ich, dass dies nun wieder ohne Probleme möglich sein wird. :) Das ich das mit dem Fotografieren nun doch nochmal ordentlich üben muss wurde mir heute direkt auf die Nase gebunden, nachdem ich die Bilder sichtete. :D Seid nicht zu streng mit mir, ich stell mich derzeit an wie der letzte Mensch, daher an dieser Stelle nur zwei Bilder vom heutigen AMU/FOTD. Aber ich gelobe Besserung!


Verwendete Produkte:
  • Artdeco Lidschattenbase
  • Artdeco No. 89 (auf dem kompletten beweglichen Lid)
  • Sleek "mattes schwarz" (in der Lidfalte)
  • MAC "Blanc Type" (zum Ausblenden bis zur Braue hoch)
  • essence 2 in 1 eyeliner pen 
  • essence multi action smokey eyes mascara
Und die Komplettansicht (mit komischen zurückgewurschtelten Haaren ._.):



Freitag, 24. August 2012

DIY: Shabby Chic Stühle aus alten Wirtshaussesseln


Aus Alt mach Neu, oder eher Neu und trotzdem Alt – dieses Motto geistert schon seit längerer Zeit in der „Wohnen & Lifestyle“-Szene herum. Gerade der englische Landhausstil mit viel weiß und gemütlichen, groben Leinenstoffen scheint den etwas unterkühlten, skandinavischen Einrichtungsstil Paroli bieten zu können. Dieser Trend ist zwar wunderbar – aber auch wunderbar teuer! Es ist für mich immerwieder  erstaunlich, welche dreisten Preise für entsprechende Möbelstücke verlangt werden, und das auch noch bei vergleichsweise mangelhafter Qualität.

Auch in unserem neuen Zuhause soll frischer Wind wehen, und zwar in Form einer Mischung beider Stilrichtungen. Gemütlich aber nicht schrullig, modern aber nicht kühl. Was wir besonders mögen: Dinge mit Geschichte. Allerdings haben die auch ihren Preis. Eigentlich wollten wir für unseren Essbereich vier Stühle vom Trödler oder Flohmarkt, gerne auch unterschiedliche, die wir dann mit Liebe und Handarbeit restaurieren. Die Suche nach den Sitzmöbeln erwies sich jedoch als erfolglos: Entweder waren die Stühle so mitgenommen, dass sie selbst die dicksten Verstrebungen nicht vorm Zusammenbrechen schützen hätten können, oder es wurden schlichtweg unverschämte Preise verlangt.

Doch wir hatten Glück! Der Zufall spielte uns vier wunderschöne Wirtshaussessel in die Arme, die ursprünglich aus einem alten Gasthaus in Bayern stammen. 

(Foto übers Handy bearbeitet durch hipstamatic)

Genau das sind jene Dinge, die wir uns gewünscht haben. Möbel, die etwas zu erzählen haben. Wir ertappen uns oft dabei, wir wir grübeln, wer denn auf den Stühlen gesessen haben mag: Vielleicht der Bürgermeister der Stadt vor 30 Jahren, beim Stammtisch mit einem großen Bierglas in der Hand. Oder die Braut einer traditionellen Hochzeitsgesellschaft vom Land. Dennoch wollten wir den Stühlen ein neues Antlitz verleihen, ohne ihnen den ursprünglichen Charme zu nehmen. So haben wir sie vom tristen Braun befreit und in frisches Weiß getaucht. 

weiße Shabby Chic Stühle

Das ganze ging einfacher als gedacht und zu zweit war das Projekt „Vintage-Sessel“ innerhalb von 2 Tagen inklusive Trocknungszeit geschafft. 

Nahaufnahe Shabby Chic Stuhl


Folgende Materialien haben wir dazu verwendet:

  • 4 alte Wirtshaussessel
  • Schleifpapier in Stärke 80 (grob) und 120 (fein)
  • Schleifklötze
  • ein kleiner Besen
  • Möbellack in altweiß 
  • Pinsel aus Chinaborsten
  • Klarlack zum Sprühen
  • Pappe oder Folie zum Flecken-Vorbeugen 


"Zutatenliste" für die Bastelstunde

Legen wir los!

  1. Zunächst werden die Stühle von übermäßigem Schmutz wie Käfern, Spinnweben oder Verkrustungen befreit. Die Stühle werden zwar geschliffen, aber trotzdem fasse ich sowas ungern während des Arbeitens an :)
  2. Danach kann mit dem gröberen 80er Schleifpapier begonnen werden, die oberste Lackschicht anzurauhen. Hier geht es nicht darum, den Lack wegzuschmirgeln – denn das wäre eine unverhältnismäßig langwierige Prozedur – sondern vielmehr die Struktur aufzubrechen, um dem neuen Lack Grip und Halt zu geben. Wir haben alle sichtbaren Stellen bearbeitet, ausser der Unterseite der Sitzfläche. Hier befindet sich der alte Gasthaus-Stempel, den wir gerne erhalten möchten.
  3. Ist der Lack aufgerauht, fühlt sich die Oberfläche sehr rauh und ungemütlich an. Daher arbeiteten wir die Sessel mit dem feinen 120er Schleifpapier nach, um die Struktur weicher zu machen. Die Oberfläche wird dadurch geschmeidig und sanft. Nach dem Abschleifen muss der Schleifstaub entfernt werden, damit der Lack halten kann. Dafür haben wir einen kleinen Handbesen verwendet.
  4. Nun kommen wir zum angenehmeren Teil des Projekts, denn das Schleifen kann ganzschön anstrengend werden! Vorm Lackieren haben wir große Pappkartons untergelegt, um nicht den Untergrund zu verschmutzen. Das Streichen des Lacks geht ganz leicht, einfach gleichmäßige Striche mit nicht zu wenig Farbe. Beim Lackieren gilt grundsätzlich „Klotzen statt Kleckern“, denn durch zu wenig Farbaufnahme kann das Ergebnis leicht unregelmäßig werden. Danach haben wir die Stühle über Nacht trocknen lassen. 
  5. Die Sessel sollten zumindest 6 Stunden Trockenzeit bekommen, bevor sie erneut bearbeitet werden. Im Sommer kann es sogar aufgrund der hohen Temperaturen noch länger dauern. Bei uns war das Ergebnis nach der ersten Schicht noch nicht perfekt, daher haben wir noch eine zweite Schicht Lack nachgearbeitet. 
  6. Nachdem die zweite Lackschicht getrocknet war, haben wir zur Sicherheit (um Stuhl und Kleidung gleichermaßen zu schützen) noch eine dünne Schicht transparenten Klarlack aufgesprüht, die die oberste Farbschicht versiegelt. 
  7. Et voilá! Die Stühle sind fertig und warten darauf, endlich im Esszimmer zum Einsatz zu kommen.

Shabby Chic Stühle im Grünen


Die Stühle sind nun genau nach meinem Geschmack. Man könnte ihnen zwar noch einmal mit Schleifpapier zu Leibe rücken, um ihnen beispielsweise an den Ecken und Kanten einen Used-Look zu verleihen, aber derzeit bin ich ganz stolz und zufrieden mit dem Ergebnis. Auch, oder gerade eben, wenn ich die Kosten für die 4 Stühle betrachte: rund 30 Euro all in all!

Wie gefallen euch die Stühle? Habt ihr selbst schon einmal etwas restauriert? Und wenn ja, wie?

Ich wünsche euch einen wundervollen Start ins Wochenende!
Conny


PS: Danke an Herrn M. fürs Schießen der tollen Fotos!