Hallo ihr Lieben!
Heute geht es in die zweite Runde der Herbst Themenwoche, in der wir uns jeder ein frei wählbares Thema ausgesucht haben. Hier wird es sich heute, wie sollte es auch anders sein, ums Essen drehen. :D Neben einigen deutschen Kochblogs klicke ich mich täglich durch zwei amerikanische Rezeptsammlungen -
tastespotting.com und
foodgawker.com. Beide Seiten bringen mich regelmäßig (mental) zum Sabbern und haben mir schon einige Rezepte zum Nachkochen und -backen geliefert. Dieses Mal hat es mir der
apple cake with toffee topping angetan, welchen ich auf
diesem Blog entdeckt habe. Allein der Gedanke von Karamellsauce auf Apfelkuchen... Nom! Also habe ich mich Sonntag in der Früh dran gemacht den Kuchen kurzerhand nachzubacken. Hier und dort ein paar kleine Abänderungen und schon war er fertig. Und ich kann ungelogen sagen, das ist der beste Apfelkuchen den ich bis dato gegessen habe. Der warme Apfelkuchen mit Zimt- und Vanillenote, dazu die säuerlichen Äpfel und direkt darüber die süße Karamellmasse und die knackigen Walnüsse... Moah! Ein Traum! Und da ich leckere Sachen gerne teile, gibt es nun hier als heutigen Beitrag das Rezept zum absolut göttlichsten und pornösesten Apfelkuchen ever. :) Bevor ich dies aber niedertippsel möchte ich auch heute wieder auf die anderen Ladys verweisen, die heute eine vielfältige Bandbreite an Themen präsentieren dürften:
Zutaten:
- 4 Äpfel
- Saft von 1/2 Zitrone
- 100gr Butter
- 200 gr Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1 Vanilleschote
- 2 TL Zimt
- 3 Eier
- 200gr Mehl
- 2 TL Backpulver
- 60ml Milch
- 1 EL Butter
- 100gr Zucker
- 120ml Sahne
- 1 Hand Walnüsse
Zubereitung:
Die Äpfel schälen, vierteln und anschließend in kleine Scheiben schnippeln. Anschließend mit dem Zitronensaft vermengen und zur Seite stellen. Butter, Zucker, Vanillezucker, Vanille, Zimt und Eier miteinander verquirlen bis eine cremige Masse entsteht. Anschließend das Mehl, Backpulver und Milch dazugeben bis der Teig eine geschmeidige Masse ergibt. Eine Springform fetten, die Apfelstücke gleichmäßig auf dem Boden verteilen und mit dem Teig bedecken. Das Ganze bei 190°C 35 bis 40 Minuten lang backen.
Wenn der Kuchen den Zahnstochertest bestanden hat wird er aus dem Backofen genommen und zur Seite gestellt. Während er abkühlt wird die Karamellsauce zubereitet: Hierfür zuerst die Butter mit dem Zucker in einem kleinen Topf auf höchster Stufe schmelzen. Hat sich beides zu einer homogenen Masse aufgelöst wird nach und nach die Sahne dazugegeben. Hier ganz langsam vorgehen und mit ganz kleinen Mengen anfangen und langsam steigern. Während der gesamten Prozedur immer fleißig rühren damit der Kram nicht anbrennt und bloß nicht den Löffel ablecken auch wenn es noch so verführerisch aussieht. ;) Geschmolzener Zucker kann verdammt heiß sein. :D Sobald die Sahne erfolgreich mit der Butter/Zuckermasse vereint wurde wird die Temperatur der Herdplatte reduziert. So das Ganze so lange köcheln lassen bis die Masse dickflüssig wird. Möchte sie dies partout nicht werden sollte man noch ein wenig Zucker hinzufügen (da hatte ich auch ein kleines Problem. ;D).
Nun den mittlerweile abgekühlten Apfelkuchen aus der Springform lösen indem man zuerst den Apfelkuchen auf die später gewünschte Servierplatte stürzt (die Apfelstücke sollen nämlich oben sein :)), danach die Springform "löst" und das Bodenstück vorsichtig ablöst. Hierzu am Besten ein Messer zur Hilfe nehmen, da die Äpfel mittlerweile sehr matschig sein dürften und gerne mal am Boden kleben. Anschließend die Springform wieder "fest" machen und die Karamellsauce auf dem Kuchen verteilen. Beim Draufgießen schon darauf achten, dass dies möglichst gleichzeitig geschieht, da die Masse sehr schnell fest wird und sich dann nicht mehr wirklich gut verteilen lässt. Nun noch zu guter Letzt die Walnüsse hacken und ebenfalls auf den Kuchen geben. Wenn die Masse ordentlich abgekühlt ist wieder mit Hilfe eines Messers den Rand lösen und zack - fertig ist er. Liest sich aufwändiger und komplizierter als es wirklich ist! :P

Für mich gehören Äpfel, Walnüsse und Zimt eindeutig in die kalte Jahreszeit, weshalb dies für mich einfach der perfekte Herbstkuchen ist. Dazu noch eine Tasse warmen Kakao, Tee oder Kaffee und mein Nachmittag ist gerettet. <3 Habt ihr Interesse an weiteren Rezepten dieser Art auf dem Blog? Und soll ich ggf. auch mal eine Blogvorstellung von Kochblogs starten? Ich hätte da ein paar auf Lager. :D